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Assuan

Assuan in Ägypten

Eine bezaubernde Stadt am Nil

Keine Stadt bezaubert ihr Besucher mehr als Assuan! Wüstendünen, die bis an das Ufer des Nils reichen, schwere Felsen aus Granit, die eine einzigartige Flusslandschaft zaubern und die vielen kleinen Inseln sowie die Seitenarme des Nils, die die Gegend traumhaft schön erscheinen lassen. 

Assuan (Aswan ist die ursprüngliche Bezeichnung der Stadt) liegt im äußersten Süden Ägyptens, am östlichen Nilufer und 800 km von Kairo entfernt am ersten Nilkatarakt. Mit über 281.000 Einwohnern ist Assuan die viertgrößte Stadt Oberägyptens nach Luxor, Asyut und Fayyum, denn das Verwaltungsgebiet es gleichnamigen Gouvernements reicht bis hinter Abu Simbel an die Grenzen Ägyptens.

Der Name der Stadt geht auf das altägyptische Swns zurück, was so viel wie „Handel“ bedeutet. Über das aus dem Koptischen abgeleitete Swān hat sich der Name der Stadt in Form des arabischen Aswān bis heute erhalten. 

Der archaische Ort verzaubert uns und entführt uns ins Reich von 1001 Nacht. Malerisch segeln die typischen Feluken auf dem Nil, der die Stadt auf der Ostküste von den sanften Wüstenhügeln der Westseite trennt. Der Nil ist zwar das beherrschende Thema Assuans, doch rund um die Stadt gibt es viele Sehenswürdigkeiten, wie die Insel Elephantine, Abu Simbel, den Tempel der Philae und natürlich den Großen Staudamm, um nur einige zu nennen.

 

Assuan - Immer einen Trip wert!

Aufgrund des trockenen Klimas, der märchenhaften Flusslandschaft mit den zahlreichen Feluken, den landestypischen Segelbooten, den felsigen Inseln im Nil, den Schilfdickichten und natürlich den gelbgoldenen Sanddünen, die beinah in den Himmel ragen und die sich bis an das westliche Nilufer ziehen, ist Assuan ein ganz besonderer und vor allem beliebter Ausflugs- und/oder Urlaubsort in Ägypten. Neben Luxor ist Assuan der am häufigsten von Touristen besuchte Ort in Oberägypten. Mitverantwortlich für diese eigentümliche Landschaft sind die Granitfelsen des Kataraktes, den Stromschnellen, die den südlichsten Grenzpunkt des Landes Ägypten darstellen. 

Die Innenstadt von Assuan liegt am östlichen Ufer des Nil. Viele Hotels befinden sich gleich an der Corniche, der Uferpromenade. Aufgrund der Beliebtheit der Stadt bei den Touristen wächst Assuan auch ständig, wodurch sich das Stadtbild laufend verändert. Neue Häuser und Wohnsiedlungen sind zum Beispiel an den Nord-, Ost- und Süd-Enden der Stadt entstanden.

Von der historischen Altstadt ist jedoch nur mehr wenig erhalten geblieben, jedoch zerstört der Boom sowie der industrielle Aufschwung der Stadt das traumhafte Landschaftsbild nicht. Durch die Errichtung des Staudamms haben sich auch unzählige Firmen hier angesiedelt, wodurch die Bedeutung des Handels zugenommen hat. Assuan ist längst eine Universitätsstadt, in der man unterschiedliche höhere Bildungseinrichtungen finden kann. Der internationale Flughafen, der im Süden etwas außerhalb der Stadt liegt, ist nicht nur für die Industrie von Bedeutung, sondern natürlich auch für den Tourismus. 

Die farbenfrohen, lebendigen Bazare sind ein Fest für die Sinne. Die moderne Stadt erstreckt sich spiegelbildlich zur alten Stadt, ihre Uferpromenade entstand erst nach dem Bau des Hochdammes und ist berühmt geworden durch das legendäre Old Cataract Hotel, in dem Agatha Christie ihren weltberühmten Krimi „Tod auf dem Nil“ schrieb.

Assuan ist wie gemacht dafür, um unter den weißen Segeln der Feluken zu der Insel Elefantine zu segeln und das Mausoleum des Aga Khans mit dem grandiosen Blick über den Nil zu besuchen. 

 

Geschichte von Assuan

Assuan, auch Aswan genannt, verfügt über eine Geschichte, die bis in prähistorische Zeiten zurückreicht. Seit dem Alten Reich war die Insel Elephantine eine der wichtigsten Handels- und Grenzstädte in Ägypten. Seit frühester Zeit wurde in Assuan Granit abgebaut. Die Granitblöcke dienten zur Herstellung verschiedenster Bauprojekte im ganzen Land. 

Die Hauptsiedlung lag auf der Insel Elephantine. Die Stadt Assuan selbst entwickelte sich etwas später am östlichen Nil-Ufer gegenüber der Insel. Inzwischen hat man jedoch auch im Stadtgebiet von Aswan Reste von Siedlungen des Alten und Mittleren Reiches gefunden. Man vermutet, dass es hier ebenso lange Handelsplätze und Siedlungen gab, wie auf der Insel Elephantine.

Erstmals inschriftlich erwähnt wurde Assuan im Neuen Reich. Hier nannte man sie Swnw - „Sunu“ausgesprochen. Zur Zeit der Ptolemäer und Römer lautete ihr Name Syène. Aus der Zeit der Ptolemäer stammt auch ein kleiner Isis-Tempel, der sich im Süden von Assuan befindet. Weiters hat man aber auch Überreste eines römischen Tempels gefunden, der unter Dimitian, dem damals herrschenden Kaiser, erbaut wurde. Der große Isis-Tempel, der sich auf der Insel Philae befindet, war noch bis ins 4. Jhdt. eine wichtige und eine der letzten Kultstätten der altägyptischen Religion. Nach der Christianisierung betrieben die koptischen Christen im Mittelalter ein Kloster im Westen von Elephantine - das Kloster des Heiligen Simeon.

 

Sehenswürdigkeiten in und um Assuan

Assuan ist neben Luxor und Kairo wohl eine der beeindruckendsten Städte in Ägypten. Kairo mit den Pyramiden von Gizeh ist eine außergewöhnliche Metropole. Luxor mit der gewaltigen Tempel-Anlage ist immer einen Besuch wert. Aber auch Assuan hat unglaublich viel zu bieten. Neben tollen und interessanten Hotels findet man hier natürlich auch, wie ebenso in Luxor oder Kairo, zahlreiche Sehenswürdigkeiten, zu denen es nun hier mehr Informationen geben soll.

In der Stadt Assuan selbst findet man neben dem Bazar, dem Souk, wie er in Ägypten genannt wird, viele Moscheen, koptische Kirchen und natürlich Museen, wobei das Assuan-Museum auf der Insel Elephantine und das Nubische Museum am südlichen Stadtrand besonders zu empfehlen sind. Im Nubischen Museum sind natürlich Artefakte zur Geschichte und Kultur Nubiens zu sehen. Als Nubien wird die Landschaft und der Nilabschnitt zwischen Assuan im Norden und Khartoum im Süden bezeichnet. Aber auch im Assuan-Museum kann man tolle Keramik-Exponate längst vergangener Zeiten bewundern.

Das Old Cataract Hotel

Das Old Cataract Hotel in Assuan ist eigentlich ein sehr schönes, im traditionellen orientalischen Kolonialstil erbautes Luxushotel mit Blick über die ehemaligen Nil-Stromschnellen. Bekannt wurde es aber nicht aufgrund seiner gehobenen Klasse oder der schönen Aussicht. Die Gäste, die im Old Cataract Hotel gewohnt haben, waren etwas Besonderes. Neben Winston Churchill oder François Mitterrand wohnte hier auch Agatha Christie, die ihren Roman „Tod auf dem Nil“ in diesem Milieu ansiedelte. 

Das vor der Jahrhundertwende eröffnete Old Cataract Hotel wurde am 11. Dezember 1899 zu ersten Mal in der The Egyptian Gazette erwähnt, wobei besonders die Bibliothek, der Billardraum und die Terrasse mit Blick auf die Insel Elephantine angepriesen wurden. Somit wurde dieses Hotel zum Treffpunkt europäischer Luxustouristen. Die Glanzperiode des Old Cataract Hotel dauerte bis in die 1950er Jahre. Aga Khan III. und König Faruq von Ägypten waren hier ebenso des Öfteren zu Gast. Neben der faszinierenden Nillandschaft gibt es in Assuan natürlich eine Sehenswürdigkeit, die besonders im Rahmen von Nilkreuzfahrten ein besonderes Schauspiel darstellt.

Der Assuan-Staudamm

Das Flusstal und das Nildelta waren über Jahrtausende hinweg vom rhythmisch alljährlich auftretenden Nilhochwasser geprägt, das durch die Regenzeit im Hochland von Abessinien hervorgerufen wurde. Nach der jährlichen Nilschwemme blieb der stickstoff- und phosphatreiche Schlamm, die dunkle fruchtbare Erde, am Ufer und den Feldern der Flusseben zurück. Waren die Fluten jedoch zu gering, waren Hungersnöte die Folge. Waren sie zu hoch, kam es zu Überflutungen und Katastrophen mit zerstörerischer Wirkung. 

Um diesen Extremen entgegenzuwirken und das Wasser zu „zähmen“, wurden verschiedene Dämme und Deiche gebaut. Zwar war der Nil im Altertum und im Mittelalter ein wichtiger Verkehrsweg, mit der industriellen Modernisierung wurde die Nilflut jedoch zum Hindernis für Handel und Verkehr, da immer mehr Straßen und Eisenbahnlinien gebaut wurden. 

Der Nil musst kontrollierbar werden. So kam man auf die Idee mit dem Staudamm. Weiters wollte man die Agrarproduktion steigern, indem man unabhängig von der Nilschwemme mehrmals jährlich säen und ernten konnte. So wurde rund 7 km südlich von Assuan der erste Staudamm gebaut und im Jahr 1902 fertiggestellt. Dieser Staudamm hielt den Bedürfnissen der schnell wachsenden Wirtschaft und damit der Bevölkerung nicht lange stand. Auch reichte die Strom- und Energieversorgung nicht mehr aus. Ein neuer Staudamm musste her. 

Diese Megaprojekt wurde zum Politikum, denn Ägypten war gerade in Unabhängigkeit entlassen worden und die Regierung unter Präsident Gamal Abdel Nasser benötigte ein „Vorzeigeprojekt“. Die ersten konkreten Entwürfe gab es bereits im Jahr 1953 und stammten von deutschen Ingenieuren. 1960 begannen nach unzähligen weiteren Planungen die ersten Bauarbeiten. Der Assuan-Staudamm wurde somit zu einem nationalen Symbol für Schaffenskraft eines neuen Staates. So begleitete die Weltpresse den Bau des Staudammes, wobei die Sicherheitsbedingungen heftig kritisiert wurden, nachdem Arbeiter ums Leben kamen. Schließlich waren es doch einige Menschen, die letztendlich beim Bau des Assuan-Staudamm verletzt wurden bzw. leider auch starben.

1970 war die Bauarbeiten schließlich fertig, 1971 wurde der Staudamm eröffnet und Sadd El-Ali getauft. Mit einer Länge von 3600 m und einer Höhe von 111 m ist der Staudamm ein spektakuläres Bauwerk. Vor allem, wenn man bedenkt, dass die Sohle 1000 m und die Dammkrone immer noch 40 m breit sind. In dem dadurch entstandenen Nassersee werden somit mehr als 150 Mrd. m³ Wasser gespeichert, was natürlich für die Stromversorgung, die Industrie und die technologische Entwicklung des Landes von enormer Wichtigkeit ist. Das Wasserkraftwerk der Staumauer des Sadd el-Ali erzeugt pro Jahr ca. 100 Mrd. kWh Strom und ist somit die wichtigste Energiequelle des Landes. Mit einer Oberfläche von 500 km², einer Länge von 500 km und einer Breite von 5 bis 35 km ist der Nassersee einer der größten Stauseensowie künstlichen Gewässer der Erde. 

Durch den Stausee ist jedoch auch eine ganze Landschaft verschwunden. Einige Dörfer, Felder, Orte, Gärten und landwirtschaftliche Siedlungen der Nubier mussten dem Bauwerk weichen. Über 90.000 Menschen wurden umgesiedelt. Aber nicht nur Menschen, auch Kulturdenkmäler und Tempel aus der Zeit der Pharaonen wären beinah von den Fluten weggespült worden. Durch eine beispiellose Rettungsaktion, die von der UNESCO unterstützt wurde, wurden mehrere Tempel, darunter der Felsentempel von Abu Simbel, Stein für Stein auseinander genommen und an höheren Lagen wieder aufgebaut.

Die Insel Elephantine

Die bezaubernde Felseninsel Elephantine, Geziret Aswan genannt, liegt direkt gegenüber von Assuan-City. Geziret Aswan bildet ein archäologisches Kleinod und zeugt von Jahrtausende alter Siedlungsgeschichte sowie der Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte von zahlreichen Heiligtümern und Tempel aus der Zeit der Pharaonen. 

Die Funde auf Elephantine sind einem geologischen Glücksfall zu verdanken. Eigentlich liegen die meisten historischen Funde in Nilnähe unter dem dicken Schwemmland verborgen. Durch das hohe Bodenniveau von Geziret Aswan waren die historischen Baudenkmäler und Siedlungsgeschichten weder von den hohen Nilfluten der Vergangenheit noch vom steigenden Grundwasserspiegel bedingt durch den Bau des Staudamms gefährdet. Des Weiteren ist es aber auch der Granitfels, der das Ufer der Nilinsel vor Bodenerosion durch die Flussströmung schützt. Die Insel Geziret Aswan mit ihrer Länge von 1200 m und einer Breite von bis zu 400 m hat sich in ihrer Form zwar im Laufe der Zeit ein wenig verändert, war aber immer ein wichtiger Ort für Tempel und Heiligtümer. 

So ist eines der besonderen Ausgrabungsstücke, die man hier gefunden hat der Tempel der Satet oder auch Satet-Tempel der Hatschepsut genannt. Im Grunde ist die Entwicklungsgeschichte eines solchen Bauwerkes nur sehr schwer beschreibbar. Beim Satet-Tempel ist das aber sehr gut gelungen. Das ist vor allem der vorbildlichen archäologischen Erforschung und Dokumentation des Deutschen Archäologischen Institut und des Schweizerischen Institut für Ägyptische Bauforschung und Altertumskunde gelungen. Es konnte nicht nur die Baugeschichte von seiner prähistorischen Entstehung bis hin in die griechisch-römische Zeit rekonstruiert werden. Man konnte diese Entwicklung sogar für den Besucher sichtbar machen. Die verschiedenen Entwicklungsphasen, die eigentlich nur übereinander vorgefunden werden, wurden nebeneinander aufgestellt. So kann man hier den Satet-Tempel der ptolemäisch-römischen Zeit, der 18. Dynastie, der 11. Dynastie, der 12. Dynastie und der Satet-Tempel der 6. Dynastie bestaunen. Dazu wurden so viele originale Baublöcke wie möglich zur Rekonstruktion herangezogen. Ein einzigartiges Schauspiel auf dieser wunderschönen Insel, der Geziret Aswan!

Doch neben dem Satet-Tempel findet man auf der Insel noch den Tempel des widderköpfigen Gottes Chnum, der wohl das bedeutendste Heiligtum auf Elephantine ist. Chnum galt seit der Neuen Zeit als Schutzgott der Insel Elephantine und wurde ebenso als Schöpfergott verehrt. Laut Mythologie soll er den Menschen aus Ton geschaffen haben. Gemeinsam mit Satet oder Satis, der Antilopengöttin und ihrer Tochter Anuket oder Anukis bildet er die Göttertriade von Elephantine. Zum größten Teil aus der Spätzeit stammen die Überreste des gewaltigen Tempels, der ihm zu ehren erbaut wurde. 28 m breit und 42 m lang war das Bauwerk, in dessen Zentrum die drei Schreine dieser Göttertriade zu finden waren. Heute ist davon nur noch eine riesige Trümmergrube erhalten, aus deren Mitte ein gewaltiger Naos aus Rosengranit hervorragt. Unter Ptolemaios VI. und Ptolemaios VIII. wurde dieser Tempel durch eine Vorhalle mit sechs Säulen erweitert und erhielt auch einen großen Vorhof mit Säluenumgang sowie einenmächtigen Pylonbau. Der Pylon, ein festungsartiger Turm flankiert von Toren, soll 450 m breit und 18 m hoch gewesen sein.

Neben diesen zwei imposanten Bauwerken gibt es aber noch ein Heiligtum, das an der bedeutendsten Straße der Insel situiert war. Das Heiligtum des Heqaib ist ein kleiner Provinztempel des Ortsheiligen von Elephantine geweiht war. Viele Objekte, die man in diesem Tempel gefunden hat, sind nun im Nubien-Musseum in Assuan-Stadt ausgestellt. 

Die Tempelinsel von Philae

Der Tempel von Philae ist einer der besterhaltenen und schönsten Tempel in Ägpyten. Der Isis-Tempel auf der Insel Philae wäre nach der Fertigstellung des neuen Staudammes völlig überflutet worden und wurde daher auf die Nachbarinsel Angilkia umgesetzt. Der Tempel befindet sich jetzt 3 km südlich des alten Staudammes und entstammt der Spät- sowie der griechisch-römischen Zeit. Der Tempel von Philaewar eines der letzten großen Heiligtümer der altägyptischen Religion und zeugte vom Bau-Ingenieurwesen der alten Ägypter. 

Einst, genauer gesagt im Altertum, war Philae ein Kult- und Wallfahrtsort der Göttin Isis. Aufgrund des Isis-Kults, der nicht nur in Ägypten Einzug gehalten hatte, sondern durch die Römer in die ganze Welt hinausgetragen wurde, war Philae mit dem Isis-Tempel bis weit über die Grenzen des Landes hinaus bekannt. Der Name „Philae“ geht wohl auf das ägyptische Pjw-rk (Pajulek) zurück, was soviel wie die Insel der Zeit bedeutete. 

Neben den Bauten am Tempelvorplatz des Isis-Heiligtums zählt der Tempel der Isis zu den wichtigsten Gebäuden der Insel Philae. Genauer heißt der Tempel: Tempel der Isis und des Horuskindes. Die Reliefe sowie die Dekorationen des Isis-Tempels sind typisch ptolemäisch. Auffällig ist jedoch der Achsenknick, da die anderen Tempel dieser Zeit streng axial ausgerichtet waren. 

Der Isis-Tempel verfügt jedoch auch über zwei Pylone. Der erste ist 45,5 m breit und 18 m hoch und mit einem Relief dekoriert. Durch das Tor am ersten Pylon gelangt man in den Vorhof, wo sich im Osten ein Gebäude befindet, in dem die Priesterschaft des Tempels untergebracht war. Im Westen befindet sich das Mammisi, das Geburtshaus, ein Kultgebäude, in dem die Geburt der Götterkinder gefeiert wurde. Natürlich ging es hier um die Geburt von Horus, dem Kind von Isis und Osiris. 

Im Norden begrenzt der zweite Pylon den Vorhof und er ist 12 m hoch und 32 m breit. Durch diesen zweiten Turm gelangt man in den Kernbereich des Isis-Tempels. Zunächst muss man dazu jedoch den offenen Tempelhof mit den kleinen Hallen an den Seiten, die Vorhalle, auch Pronaos genannt, die von acht Säulen getragen wird sowie weitere Räume durchqueren, bevor man in das Allerheiligste der Göttin Isis von Philae gelangt. Dort findet man in der mittleren Kammer einen Sockel, auf dem einst die Barkensänfte platziert wurde. Eine Treppe befindet sich in der linken Seitenkammer. Sie führte damals auf das Dach des Tempels, von wo aus man in die Kultkapelle für Osiris gelangt.

Schon bei Tag ist der Besuch ein zauberhaftes Vergnügen, die abendliche Sound-and-Light-Show macht es zu einem romantischen und unvergesslichen Erlebnis.

Abu Simbel

Der Felsentempel von Abu Simbel gehört wohl zu den beeindruckendsten Bauten nicht nur in Ägypten, sondern der ganzen Welt und befindet sich 280 km südlich von Assuan. Aufgrund der großen Entfernung zu anderen Städten, wie Assuan oder gar Luxor hat sich rund um Abu Simbel ein kleines Dorf gebildet, in dem man Restaurants, Hotels oder auch Souvenir-Shops findet. In der Nähe von Abu Simbel gibt es aber auch einen kleinen Flughafen und da die Anfahrt von Assuan an die 3 bis 4 Stunden dauert und die Nilkreuzfahrt-Schiffe aufgrund des Assuan-Hochdammes nicht direkt bis nach Abu Simbel fahren können, kann man bequem von Assuan, Luxor oder Kairo mit dem Flugzeug nach Abu Simbel reisen. Denn genau aus diesen Gründen wurde der Flughafen erbaut - für den Tourismus und die schnellere Beförderung der Waren. So können Ägypten-Touristen also ganz einfach aus Assuan oder Luxor angeflogen kommen, einen Tag lang die Tempelanlage besichtigen und abends wieder in die Hotels zurück fliegen. Es gibt jedoch auch einige wenige Fährboote, die über Sonderlizenzen verfügen und Gäste über den Nassersee bis nach Abu Simbel bringen dürfen. 

Diese prominenten Monumentalbauten stammen aus der Zeit des alten Ägypten, genauer gesagt aus der Regierungszeit Ramses dem Großen (Ramses II.). Die Tempel-Anlage von Abu Simbel gehört zu den größten in Nubien und besteht aus zwei Felsentempel - einem kleinen und einem großen. Der große war dem göttlichen Pharao Ramses II. sowie den drei großen Reichsgöttern Ptah von Memphis, Amun-Re von Theben und Re-Harachte von Heliopolis geweiht. Der kleinere Tempel ist der königlichen Gemahlin Nofretete geweiht.  

Das sind aber nur einige wenige tolle Bauwerke, die man in Ägypten besichtigen kann. Mehr über die tollen Tempel findest du hier!

 

Assuan entdecken am Nil

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