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Luxor – Stadt der Paläste

Luxor – Stadt der Paläste
 

Ein Ausflug in die altägyptische Königsmetropole!

Ganz egal ob für einen einmaligen Ausflug oder im Zuge der Nilkreuzfahrt. Die Stadt Luxor hat so einiges zu bieten, wie auch unsere Reporter unter Palmen herausgefunden haben:

Unsere erste Kreuzfahrt startet mit einem ordentlichen Stück Weltgeschichte. Luxor ist das wohl größte Freiluftmuseum Ägyptens! Tempel, Paläste, Gräber und andere Bauwerke aus dem alten Ägypten sind rund ums Nilufer in der ehemaligen Hauptstadt zu finden und zu bestaunen. Aufgeteilt ist die Region in drei Teile: Luxor-Stadt östlich vom Nil, der Tempelbezirk Karnak im Norden, sowie Theben westlich vom Nil. Die meisten Monumente in Luxor stammen aus dem Mittleren und Neuen Reich und sind demnach bereits mehrere tausend Jahre alt.

Für einen Luxor-Besuch gibt es mehrere Möglichkeiten. Entweder man bucht einen CET-Ausflug von Port Ghalib, Makadi Bay oder Hurghada aus, der ein bis zwei Tage dauert. Oder man besucht die Stadt im Rahmen einer einwöchigen Nilkreuzfahrt. In unserem Fall haben wir die zweite Variante gewählt und vorab ein paar Tage in der Makadi Bay verbracht, ehe wir mittels klimatisiertem Reisebus nach ca. drei Stunden Fahrt in Luxor unsere Kabine an Bord beziehen konnten. Hat man sich für eine Nilkreuzfahrt entschieden, gibt es vorab oder direkt am Schiff noch die Option ein sogenanntes „Ausflugspaket“ zu buchen. Darin enthalten sind sämtliche Ausflüge und Aktivitäten innerhalb der Woche (Organisation, Eintritte, Transporte sowie ein deutschsprachiger Reiseführer). An den ersten beiden Tagen in Luxor werden dabei folgende Sehenswürdigkeiten in unmittelbarer Nähe besucht:   

Karnak

Die Tempelstadt zur Verehrung der Götter Amun, Month und Mut beeindruckt mit einer Fläche von rund 30 Hektar am östlichen Nilufer etwas nördlich der Stadt Luxor. Die unzähligen Bauwerke innerhalb dieses Stadtteils sind teilweise bis zu viertausend Jahre alt. Besonders beeindruckend ist dabei der Säulensaal mit 134 Pfeilern, die bis 21 Meter hoch sind.

Luxor – Stadt der Paläste
Eindrücke von der riesigen Karnak Tempelanlage

Luxor
Dieser imposante Tempel gilt als UNESCO Weltkulturerbe und wurde den Göttern Amun, Mut und Chons geweiht. Er ist mit dem Tempel von Karnak über eine ca. drei Kilometer lange Allee verbunden, die mit Sphinx-Statuen gesäumt ist. Einmal im Jahr wurde damals zwischen den beiden Anlagen das sogenannten „Opet-Fest“, eine Götterprozession, veranstaltet.

Luxor – Stadt der Paläste
Besuch eines Papyrusmuseums / Luxor-Tempel beleuchtet bei Nacht

Tal der Könige & Königinnen
Während der Osten den „Lebenden“ vorbehalten war, galt der Westen seit jeher den Toten. Warum? Die alten Ägypter glaubten an die Wiedergeburt und orientierten sich dabei an der Sonne, die im Osten aufsteigt und im Westen untergeht. Im imposanten Tal der Könige am westlichen Nilufer wurden bisher bereits 60 (!) Felsgräber zahlreicher Pharaonen mit beeindruckenden Inschriften entdeckt, die heutzutage größtenteils auch besucht werden können. Als eines der bekanntesten Gräber gilt jenes vom Pharao Tutanchamun, da es versiegelt, inklusive sämtlicher Grabbeigaben und -schätze entdeckt wurde. Andere Gräber wurden im Laufe der Jahrtausende leider von Grabräubern geleert, was sie jedoch nicht weniger interessant macht. In unmittelbarer Nähe vom Tal der Könige befindet sich das Tal der Königinnen, wo sich der Terrassentempel der Königin Hatschepsut aus Sandkalkstein befindet. Obwohl sie als einziger weiblicher Pharao galt, lies sie sich in sämtlichen Denkmälern und Inschriften als männliches Wesen verewigen.
 
Luxor – Stadt der Paläste
Das Tal der Könige aus der Ferne am westlichen Nilufer / Terrassentempel von Hatschepsut

Habu Tempel & Memnonkolosse
Ebenso westlich vom Nil befindet sich der gut erhaltene Totentempel von Ramses III. (auch Habu Tempel genannt) auf einer Fläche von rund 7.000 Quadratmetern, welcher im 12. Jahrhundert v. Chr. erbaut wurde. In unmittelbarer Nähe finden sich die Memnonkolosse, zwei Statuen aus Quarzit, mit Sockel rund 18 Meter hoch, die ursprünglich jedoch über 20 Meter hoch waren.

Luxor – Stadt der Paläste
Die beiden Memnomkolosse / Beeindruckende Malereien und Hieroglyphen am Habu Tempel

Unser Fazit: Alle Sehenswürdigkeiten waren definitiv sehenswert und haben ihre eigenen Besonderheiten. Man bekommt nach und nach einen Eindruck davon, wie die alten Ägypter lebten, welche Herrscher regierten und welche Götter sie anbeteten. Besonders hat uns das Tal der Könige und der Habu Tempel gefallen, da beide zum Teil noch sehr gut erhalten sind und detaillierte Einblicke in die Bildhauerkünste der alten Ägypter geben.