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Yoga Retreat in Ägypten

Warum gerade Yoga am Roten Meer?

Yoga-Kurse gibt es viele. Es gibt unzählige Angebote, Yoga im Urlaub zu machen. Viele Yoga-Kurse oder auch Retreats finden in anderen Ländern, wie Bali, Indien oder auch Griechenland statt und auch Yoga-Retreats, die in Verbindung mit der Natur stehen, bei denen man Wandern geht oder sich auf eine andere Weise körperlich betätigt, gibt es in unzähliger Vielfalt. Bislang fanden jedoch eher wenige dieser Yoga-Retreats in Ägypten, in dieserwunderbaren Stimmung zwischen Rotem Meer und Wüste, statt und wer noch nie Yoga beim Sonnenaufgang direkt am Meer oder bei Sonnenuntergang in der Wüste gemacht hat, weiß einfach nicht, was ihm entgeht! Einfach traumhaft! Die Stimmung ist magisch, denn die Kombination aus Küstenleben und der Sahara mit ihrer ganz eigenen Stimmung berührt den Geist.

Mit der zertifizierten Yoga-Lehrerin Lisa-Maria Reiner hatten wir dabei ganz tolle Unterstützung, denn viele der Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren von ihrer freundlichen und vor allem empathischen Art tief beeindruckt. So fiel es allen wesentlich leichter, den Alltags-Stress hinter sich zu lassen, zu entspannen, loszulassen und die Natur in Ägypten zu genießen.

Lisa-Maria hat ihre Ausbildung auf Korfu und Bali absolviert und kennt somit die heilende Kraft und die positive Energie der Kombination aus Yoga und Urlaub. Auch sie hat somit schon an vielen Yoga-Retreats teilgenommen und leitet bei sich zu Hause auch viele Yoga-Kurse. Mit ihr konnte ETI den Traum vom Yoga-Urlaub wahr machen, denn was gibt es schließlich Schöneres als die heilende Kraft des Yoga mit einem unvergesslichen Ägypten-Urlaub zu verbinden? Nicht viel!

Da das gesamte Equipment von C.E.T. bzw. ETI zur Verfügung gestellt wurde, war auch keiner der Yogi’s mit Übergepäck unterwegs oder musste an seinem Gepäck für diesen Yoga-Urlaub schwer schleppen. Wellness, Wohlbefinden, Ruhe, Erholung und Meditation sollten im Mittelpunkt der Reise stehen und das konnte auch direkt umgesetzt werden. 

Was ist Yoga?

Yoga zählt zu den ältesten Wissenschaften, die sich mit dem Menschen als Ganzes, dem Körper, dem Geist und der Seele beschäftigen. Die Wurzeln von Yoga liegen in Indien. Yoga ist jedoch weder ein Sport noch eine Religion. Yoga ist körperliches und geistiges Training dessen Hauptbestandteile sich aus

  • Körperhaltungen (Asanas)
  • Atemübungen (Pranayama)
  • Konzentration und Sammlung (Meditation) und 
  • Entspannung und Regeneration zusammensetzen.

Yoga ist somit eine uralte Methode, Geist und Körper zu trainieren, zu entwickeln und auch fit zu halten. Es geht nicht im Entferntesten darum, untrainierte, seltsame und komplizierte Verrenkungen zu machen. Es geht im Besonderen darum, einen ganzheitlichen Ansatz zu finden, um mit sich selbst im Einklang zu sein, was bedeutet, Ruhe, Gelassenheit, Wohlbefinden und natürlich letztendlich eine tiefe Zufriedenheit zu erlangen. Das geschieht, indem der Körper durch unterschiedliche Übungen gekräftigt, gedehnt, aber auch Gleichgewicht und Koordination trainiert werden. Da die Muskeln aktiviert und zugleich entspannt werden, werden Verspannungen gelöst und Haltungsschäden korrigiert. Auf der seelisch-geistigen Ebene stellt sich dadurch Wohlbefinden, Ausgeglichenheit, innere Ruhe und dadurch auch Lebensfreude ein. Yoga wirkt also auch nachthaltig gegen Stress! 

 

Yoga Retreat – Der Ablauf der Yoga-Reise

Als die 10 weiblichen und 3 männlichen Yogi’s am späten Samstagnachmittag in Marsa Alam bzw. Port Ghalib angekommen waren, wurde zunächst einmal gemeinsam zu Abend gegessen, um sich gegenseitig und auch Lisa-Maria Reiner, die zertifizierte Yoga-Lehrerin aus Passau, kennenzulernen. Dann ging es weiter zur Eröffnungszeremonie ins Convention Center in Port Ghalib. Dort wurde der Ablauf der Yoga-Retreat besprochen und den Yogi’s, die aus AnfängerInnen und Fortgeschrittenen bestanden, die Yoga-Journals ausgeteilt. 

Bei diesem Journal handelte es sich im eine Art Yoga-Tagebuch, in das man die eigenen Wünsche für diese Woche, die Erwartungen, aber auch jene Sorgen, Belastungen und Einschränkungen, von denen man sich im Laufe dieser Woche verabschieden wollte, notiert. 

Danach wurde schon die erste sanfte Yoga-Einheit gemeinsam praktiziert und bereits jetzt war die Stimmung sehr harmonisch. Die 10 weiblichen und 3 männlichen Yogi’s unterschieden sich zwar vom Alter her, jedoch nicht in dem, was ihre Interessen, Wünschen und Sehnsüchte in Bezug auf diese Reise anbelangte. Dazu beigetragen hat in großer Hinsicht auch Lisa-Marias ruhige und gelassene Art, wodurch eine freundliche und entspannte Atmosphäre entstand, in der sich jeder gerne fallen ließ!

Mit Yoga in den Tag starten

Da Yoga-Retreat in Ägypten nur in zweiter Hinsicht ein Urlaub war, ging es gleich am ersten Morgen richtig los. Die Yogi’s trafen sich am Gelände des 5* Hotel The Palace Port Ghalib, wo sie hinter dem Pool eine wunderschöne Grünfläche hatten, auf der die Übungen und die Meditation von Vogelgesang begleitet wurden. Pünktlich um 7:30 Uhr starteten die Yogi’s ab nun täglich mit der ersten 90-minütigen Einheit, dem „Morning Yogaflow“, in den Tag. Zusätzlich fanden täglich um 16:30 noch einmal 90 Minuten Yoga-Einheiten statt, deren Themen und Schwerpunkte jedoch täglich anders waren und so einen abwechslungsreichen Inhalt garantierten. Beim Faszien-Yoga, das am ersten Tag des Yoga-Retreats stattfand, ging es in erster Linie ums Dehnen, Strecken und Lockern. Es ist eine ganz spezielle Yoga-Art, bei der es um das gezielte Lockern des Bindegewebes geht. Im Gegensatz zu herkömmlichen Workouts geht es beim Faszien-Yoga um das sanfte Dehnen und das ist ideal, um Verspannungen zu lösen.

Am zweiten Tag wurde die Yoga-Philosophie, genauer gesagt die 8 Pfade des Yoga, zum Thema gemacht. Dieser Programm-Punkt hat bei vielen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen besonders bleibenden Eindruck hinterlassen. Beim achtgliedrigen Pfad des Yoga nach Patanjali geht es um die magische Verbindung zwischen dem menschlichen Leben, der Welt und dem Universum. Mit Yoga bekommt man die Chance, diese zu erkennen. Den Leitfaden dazu bietet jedoch Patanjali mit seinem achtgliedrigen Pfad. Dieser Pfad ist eine Hilfestellung dazu, die Hindernisse, auch Kleshas genannt, die den Geist immer wieder aus seiner natürlichen Ruhe bringen und somit zum Leid führen, zu überwinden. Mit diesen acht Gliedern sollen den Menschen eine Reihe konkreter, praktischer und auch heute noch sehr lebensnaher Vorgehens- und Verhaltensweisen an die Hand gelegt werden. Diese bedingen jedoch aufeinander, bauen aufeinander auf und bilden somit eine Einheit. Die ersten 5 Glieder nennen sich auch Kriya Yoga (praktisches Yoga), die letzten 3 heißen auch Raja Yoga (königliches Yoga).

Der achtgliedrige Pfad des Patanjali:

  1. Yamas – Das ist der Umgang mit der Umwelt
  2. Niyamas – Beschreibt den Umgang mit sich selbst
  3. Asanas – Beschreibt den Umgang mit dem eigenen Körper
  4. Pranayama – Der Umgang mit dem Atem
  5. Pratyahara – Beschreibt dne Umgang mit den Sinnen
  6. Dharana – Die eigenen Konzentration
  7. Dhyana – Meditation
  8. Samadhi – Beschreibt das Höchste: die innere Freiheit  

Das schönste Erlebnis beim Yoga-Retreat

Etwas im Team zu erleben, ist viel schöner als alleine. So auch bei der Yoga-Retreat am Roten Meer. Denn, wenn man schon einmal die Gelegenheit hat, beim Sonnenuntergang in der Wüste Yoga zu machen, dann sollte man sie nutzen. 

In 2 Jeeps wurden die Yogi’s an einen wunderbar ebenen Ort in der Wüste gebracht, wo sie ihre Yoga-Matten ausrollen konnten. Während der Übungen ging langsam die Sonne hinter den Bergen Ägyptens unter und dersternenbedeckte Himmel bot ein Schauspiel, wie man es wohl kein zweites Mal an einem anderen Ort erleben kann. Beseelt von diesem Erlebnis ging der Ausflug aber noch weiter in ein Beduinendorf, in dem die Yogis die unvergleichliche Gastfreundschaft der ägyptischen Beduinen kennenlernen durften. Beim gemeinsamen Tee klang der Abend schließlich aus. 

Sonnengruß – aber intensiv!

Diese Yoga-Übung wurde am Morgen nach dem Wüsten-Yoga gemacht, da diese Erfahrung so einmalig war und unser Geist einmal wieder zur Ruhe kommen sollte, wie Lisa-Maria, unsere Yoga-Lehrerin, erklärte. 

Diese Übung wurde „Sonnengruß intensiv“ genannt. Dabei stand die Zahl 108 im Mittelpunkt der Geschehnisse. Generell wird dieser Zahl eine ganz besondere Wirkung zugesprochen. In Indien ist sie z.B. heilig und so hat eine Japa Mala, eine indische Gebetskette, 108 Perlen. Die verschiedenen Aspekte Gottes haben aber auch 108 Namen, die in den Archanas des Bhakti Yoga, besungen werden. Auch Shiva, Vishnu, Ganesha, Saraswati, Durga, Lakshmi usw. tragen z.B. 108 Namen. Ein Mantra sollte z.B. 108 Mal wiederholt werden, damit es besonders stark wirkt. Im Yoga ist die Zahl 108 deshalb so wichtig, da die Zahlen 9 und 12 heilige Zahlen sind und 12 x 9 ergibt schließlich 108. Alle Zahlen, die durch 108 teilbar sind, gelten auch im Hinduismus als heilige Zahlen.

Bei der Übung „Sonnengruß intensiv“ ging es darum, den Sonnengruß 108 Mal zu wiederholen. Dabei war es aber nicht wichtig, diese 108 Mal zu schaffen. Es war wichtig, es zu versuchen, zu erleben, die eigenen Grenzen kennenzulernen und liebevoll mit sich selbst umzugehen. Gemeinsam war das einfach ein unbeschreiblich spirituelles Erlebnis!

Ein Urlaub am Roten Meer

In Ägypten, besonders am Roten Meer hat man unzählige Möglichkeiten, sich die Freizeit zu vertreiben. Und wenn man schon einmal am Roten Meer war, das für seine unbeschreiblich schöne Unterwasserwelt bekannt ist, durfte natürlich der obligatorische Schnorchelausflug nicht fehlen. 

Nach dem Kennenlernen der Meeresbewohner, wobei sogar Kontakt zu einer Meeresschildkröte aufgenommen wurde, gab es natürlich auch noch eine 30-minütige Yoga-Einheit. 

Der Asana-Workshop

Asana kommt aus dem Sanskrit (alte indische Sprache) und ist das Wort für Sitz bzw. Körperhaltung. Es geht darum, eine bestimmte Körperhaltung über eine längere Zeit hinweg bequem und entspannt einzunehmen. Viele Asanas wurden von den natürlichen, instinktiven Bewegungen der Tiere abgeleitet und sind zum Vorbild der Übungen geworden. Asanas tragen Namen wie „Katze“, „Reh“, „Tiger“ usw. Durch die Übung der Asanas soll jene wohltuende Wirkung erzielt werden, die die Tiere dazu veranlasst, diese Haltung instinktiv einzunehmen. Eine bedeutende Rolle bei Asanas spielt auch die Atmung. Da Atmung und Bewegung bei der Übung in Einklang stehen, wird alles harmonisch – die Atmung wird tiefer, Kreislauf und Stoffwechsel werden angeregt. Asanas haben auch eine große Wirkung auf Körper und Geist. Sie wirken auf die Muskeln, die Gelenke, das Herz, den Kreislauf, das Nerven- und Lymphsystem und die Atmung. Durch die Durchführung von Asanas kommt es zu einer vermehrten Gelassenheit, aber auch zu geistiger Ruhe, Entspannung und einem Gefühl von innerer Freiheit und Frieden. 

Beim Asana-Workshop ging es darum, die verschiedenen Übungen im Team mit einem Partner zu machen. Dabei kam es aber nicht darauf an, die Übungen gemeinsam zu machen, sondern richtig. Im Zweier-Team machte immer einer die Übung, der andere korrigierte, wenn die Haltung z.B. nicht richtig war. Es ging hierbei darum, die Asanas richtig zu machen, da sie solch eine enorme Wirkung auf das Wohlbefinden haben und in unendlich vielen Stresssituationen helfen können, wieder zur Ruhe zu kommen. Die Übungen im Team zu machen, sollte uns einfach dabei helfen, auch ohne Yoga-Lehrerin die Übungen richtig zu machen. Es ging ja auch darum, sich so viel wie möglich vom Yoga-Retreat für den Alltag mitzunehmen!

 

Was bei der Yoga-Retreat besonders positiv aufgefallen ist

Natürlich, im Urlaub erwartet man vom Personal, dass es freundlich, höflich und zuvorkommend ist. Manchmal gibt es jedoch Angestellte in Hotels, die weit über den üblichen Service hinaus für das Wohl ihrer Gäste sorgen – so auch der Gärtner im 5* The Palace Port Ghalib. Jeden Morgen stand ein frischer Strauß Blumen auf dem Yoga-Altar zwischen den Räucherstäbchen und Ölen. Der Duft der Blumen war so stark, dass gleich auch die Stimmung positiv dadurch beeinflusst wurde. Auch die Wiese zwischen Pool und Promenade, auf der wir morgens und abends, wenn wir im Hotel waren, unsere Yoga-Übungen machten, war immer tip-top in Ordnung. 

Das Equipment wurde von C.E.T. fein säuberlich vorbereitet. Es war alles da und es stand alles bereit, was Lisa-Maria und die restlichen Yogis sehr freute. Yoga-Matten, Yoga-Decken und Yoga-Klötze. Das Essen war fabelhaft. Es gab eine reichliche Auswahl für Vegetarier ebenso wie für jene, die auch Fleisch essen wollten. Es gab auch Themenabende, landestypische Gerichte und ein riesengroßes Dessert-Buffet.Ein großes Lob an die Köche! Wirklich lecker!

Lisa-Maria, unsere Yoga-Lehrerin, hatte eine sehr beruhigende Wirkung auf uns alle. Ihre empathische Art, ihre positive Grundstimmung und die Tatsache, dass sie sich vollkommen fallen lassen konnte, hat alle Yoga-Retreat-Teilnehmer fasziniert und berührt. Sie war unser Ruhepol! Natürlich hat sie uns auch beigebracht, unsere eigenen Grenzen kennenzulernen. Sie hat uns aber auch gelehrt, in dieser immer schnelllebigeren Welt zur Ruhe zu kommen und zu entspannen. Danke Lisa, es war traumhaft schön!

Die Yoga-Übungen waren jede für sich eine pure Erfahrung! Ich habe den Sonnengruß, den ich nicht 108 Mal geschafft habe, als vollkommenen Erfolg verbucht, weil ich es versucht habe. Ich habe gemerkt, wie sich Entspannung bei mir einstellte, als ich die Asanas richtig gemacht habe und vom Yoga in der Wüste will ich gar nicht erst sprechen… solch überwältigende Gefühle durchströmen meinen Körper!

 

Fazit

Unser Yoga-Retreat am Roten Meer war wunderschön und auch die Rückmeldungen der anderen Teilnehmerwaren derart positiv, dass ich mich sicher bin, dass diese Aussage auf uns alle zutrifft. Wir hatten endlich einmalZeit für uns selbst, Zeit abzuschalten und runterzukommen. Die verschiedenen Übungen waren hilfreich, entspannend und ließen mich bzw. uns wieder zur Ruhe kommen. Ich kann jedem, der unter dem Stress dieser Welt, unter dem Druck und den Anspannungen leidet, ein Yoga-Retreat am Roten Meer zu machen. Die Natur, die Menschen, die Gastfreundschaft war unvergleichlich!

Nächstes Yoga-Retreat

Es wird auf jeden Fall weitere Yoga-Retreats von ETI geben. Das nächste findet mit Prema Lydia von 1. bis zum 8. November 2019 bzw. vom 2. bis zum 9. November 2019 in der Makadi Bay statt. Voranmeldungen werden natürlich schon angenommen. 

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