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FASZINIERENDES NILDELTA


Nildelta Abenddämmerung 

 

Das Nildelta - Immer eine Reise wert!

Das Nildelta (Fläche ca. 24.000 km²) liegt in Unterägypten und nördlich von Kairo an der Küste des Mittelmeeres. Die Region rund um das Nildelta zählt zu den fruchtbarsten Gegenden in Nordafrika, in der in etwa 60 Millionen Einwohner leben. Zu den bedeutendsten Städten rund um das Nildelta zählen die Hauptstadt Kairo und Alexandria.


Nildelta Karte

 

Allgemeines zum Nildelta

Als das Nildelta, altägyptisch Ta-Mehet, bezeichnet man das Mündungsgebiet des afrikanischen Nils, der mit seiner Gesamtlänge von 6.852 km der längste Fluss der Welt ist. Das Mündungsdelta des Flusses befindet sich in Unterägypten, nördlich der Stadt Kairo an der Küste des südöstlichen Mittelmeeres. Vom Viktoriasee bis zu Mündung legt dieser Fluss 5.588 km zurück, wobei es von seiner am weitesten entfernten Quelle am Luvironza in Burundi insgesamt schließlich 6.852 km sind. Aufgrund seiner Form prägte dieses Tal auch die Bezeichnung Delta, da es dem griechischen Buchstaben sehr ähnlich ist und bildet somit auch das wohl bekannteste Mündungsgebiet

25 km nördlich von Kairo, der Hauptstadt in Ägypten, fächert sich der Nil zu dem ca. 24.000 km² großen Nildelta auf und mündet schließlich ins Mittelmeer.
Heute gibt es noch zwei Mündungsarme: 

Den westlichen Rosette-Arm

Den östlichen Damietta-Arm
 

Nildelta Mündungsarme

 

Sie wurden nach den Städten benannt, die an ihren Mündungen liegen, Rosette und Damietta. Hier, in der fruchtbarsten Region, dem fruchtbarsten Tal Nordafrikas, leben ca. 60 Millionen Menschen. Es gab aber nicht immer zwei Mündungsarme und die Benennung erfolgte auch nicht immer nach derselben Taktik

In der Antike erfolgte die Benennung nach den Mündungsstädten Kanopus, Bobitine und Pelusion einerseits und nach den Großstädten Sais, Sebennytos, Mendes und Tanis, die an den jeweiligen Armen weiter südlich zu finden waren, andererseits. 

Glaubt man dem griechischen Geschichtsschreiber Herodot, so gab es im 6. und 5. Jhdt. vor Chr. fünf natürliche Mündungsarme. Der Nil spaltete sich damals bei der Stadt Katadupa in drei große weitere Arme auf:

Dem östlichen Pelusischen Arm, dessen Mündungsort Pelsuion war

Dem mittleren Sebennytischen Arm mit dem Mündungsort Ostium Sebennyticum (dieser ist heute verlandet)

Dem westlichen Kanobischen Arm, dessen Mündungsort Kanopus war und der heute ebenfalls verlandet ist. 

Von dem mittleren, dem Sebennytischen Arm zweigten zwei weitere Mündungsarme ab. Der Bukolische oder auch Phatnische Arm in Richtung Osten und von ihm der Mendesische Arm auch nach Osten. 
 

Nildelta Krokodile
 

Zur Römerzeit gab es im Nildelta sieben Hauptarme von Westen nach Osten:

1. Kanobische Arm

2. Bolbitinische oder auch Saitische Arm (heute Rosette-Arm)

3. Sebennytische Arm

4. Bukolische oder Phatnische Arm (heute Damiette-Arm)

5. Mendesische Arm

6. Tanitische oder Sethroitische Arm

7. Pelusische Arm

Bereits in der Antike setzte die Verlandung ein und war zur islamischen Zeit zu einem großen Teil abgeschlossen. 
 

Nildelta - Boot

 

Orte im Nildelta

Neben viele bekannten liegen im Nildelta auch einige unbekannte, aber dennoch erwähnenswerte Orte, die von all jenen besucht werden können, die sich für das traditionelle Leben des heutigen Ägypten interessieren. 
 

Nildelta Traditionelles Leben

 

Kairo, eine Metropole in Ägypten

Kairo ist nicht nur die Hauptstadt Ägyptens, sondern auch die größte Stadt in der arabischen Welt. Neben ihrer Rolle als politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum in Ägypten ist Kairo auch der Sitz der ägyptischen Regierung, des Parlaments, aller staatlichen wie religiösen Behörden, aber auch zahlreicher diplomatischer VertretungenKairo ist der bedeutendste Verkehrsknotenpunkt, hier gibt es zahlreiche Universitäten, Hochschulen, Theater, Museen und Baudenkmäler und in der Altstadt findet man unzählige Kunstwerke der islamischen Baukunst. Seit dem Jahr 1979 ist die Altstadt als UNESCO Weltkulturerbe anerkannt. Kairo hat aber auch den Status eines Gouvernements, welches von einem vom Staatspräsidenten ernannten Gouverneur regiert wird. 

In Kairo leben 9,1 Mio. Menschen im administrativen Staatsgebiet und 16,2 Mio. in der Metropolenregion. Da in Ägypten aber keine Meldungspflicht herrscht, beruhen diese Zahlen auf den Volkszählungen, die mehr oder weniger regelmäßig durchgeführt werden. Mehr über Kairo findet ihr in diesem Artikel

 

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Alexandria, das Zentrum der hellenistischen Welt

Alexandria, auch Alexandrien, nach Alexander dem Großen benannt, ist die zweitgrößte Stadt Ägyptens und begrenzt das Nildelta in nord-westlicher Richtung. In dieser Stadt, die sich über eine Länge von 32 km entlang der Mittelmeerküste ausdehnt, leben 5 Mio. Einwohner. Alexandria ist aber auch die größte ägyptische Stadt mit einem direkten Zugang zum Mittelmeer, weshalb es hier auch den größten Seehafen des Landes gibt. Hier werden in etwa 80 % des ägyptischen Außenhandels abgewickelt und als bedeutendster Industriestandort wird sie auch über Pipelines mit Erdöl und Erdgas aus Sues versorgt.
 

Nildelta Alexandria
 

Im Jahr 331 v. Chr. wurde Alexandrien von Alexander dem Großen gegründet. Schon bald wurde sie zum wichtigsten Zentrum der hellenistischen Welt, aber auch des römischen und byzantinischen Ägyptens. In der Antike war Alexandrien vor allem für seinen Leuchtturm, den Pharos, bekannt, welcher eines der sieben Weltwunder der Antike war und in dem es die Große Bibliothek gab. Im Zuge der islamischen Eroberung 614 n. Chr. und der Gründung von Kairo verlor Alexandrien jedoch ihre Bedeutung. 

Seit 1994 finden im Hafen von Alexandria unterwasserarchäologische Untersuchungen statt, durch die man Informationen zur Vorgängersiedlung Rhakotis und zur ptolemäischen Epoche gewonnen hat. Mehr zu Alexandria könnt ihr in diesem Artikel nachlesen!
 

Nildelta Alexandria ausgrabungen

 

Gizeh, wo man die Sphinx findet

Mit ihren 4,1 Mio. Einwohnern ist Gizeh die drittgrößte Stadt in Ägypten. Am Westufer des Nils gelegen und etwa 20 km südwestlich der Innenstadt von Kairo geht Gizeh unmittelbar in das Siedlungsgebiet von Kairo über. So bilden Kairo und Gizeh eine Metropolenregion mit über 16 Mio. Einwohnern. Besonders bekannt ist Gizeh jedoch für das Plateau mit den altägyptischen Königsgräbern, den Pyramiden, Tempeln und natürlich der Sphinx
 

Nildelta Pyramiden von Gizeh 

 

Die Große Sphinx von Gizeh ist die berühmteste und auch größte Sphinx und stellt einen liegenden Löwen mit einem Menschenkopf dar. Vermutlich errichtet man sie in der 4. Dynastie unter der Herrschaft von Chephren. Somit rag sie seit mehr als 4.000 Jahren aus dem Sand der Wüste, wobei sie aber die meiste Zeit bis zum Kopf mit Sand bedeckt war, was zu ihrer Erhaltung beitrug. Sie trägt ein Nemes-Kopftuch, ihre Nase ist, wie auch der Kinnbart abgebrochen, wobei sich Bruchstücke ihres Bartes heute im British Museum in London befinden. Rumpf, Vorder- und Hinterbeine und der Schwanz bilden den Löwenkörper. Heute ist die Sphinx noch etwa 20 m hoch und 73,5 m lang. Ursprünglich wurde sie aus dem Rest des Kalksteinhügels gehauen, der als Steinbruch für den Bau der Cheops-Pyramide diente. 
 

Nildelta die Sphinx in Gizeh 

 

Die Pyramiden von Gizeh gehören wohl zu den bekanntesten und meist besuchten Bauwerken der Menschheit, in Ägypten und natürlich im Nildelta. Am westlichen Rand des Niltals, ungefähr 8 km südwestlich der Stadt Gizeh und rund 15 km vom Stadtzentrum von Kairo entfernt, findet man das einzige noch existierende der sieben Weltwunder der Antike. Die Geschichte der Pyramiden von Gizeh reicht weit in der Zeitrechnung zurück. Bereits in der 1. Dynastie war das Pyramidenfeld ein bedeutender Friedhof. Die Pyramiden von Gizeh entstanden in etwa zwischen 2620 und 2500 v. Chr. in der 4. Dynastie und wurden auf einem 1000 x 2000 m großen Kalkstein-Plateau errichtet. Rund um die Pyramiden entstanden aber auch Nebenpyramiden, Tempelanlagen und Gräberfelder sowie Arbeiterdörfer. 
 

Nildelta Feluken

 

Die größte und bekannteste ist die Pyramide des Pharao Cheops, der um 2620 bis 2580 v. Chr. regierte. Sie war ursprünglich 146,6 m hoch, heute sind es noch 138,75 m. Circa 3 Millionen Steinblöcke wurde für ihre Errichtung verwenden, von denen einer ein Gewicht von ca. 2,5 t hat. Die Große Galerie mit 8,5 m Höhe und 47 m Länge befindet sich im Inneren der Pyramide. Sie schließt an die Königsgrabkammer an, in der man die Überreste des Granitsarkophages bewundern kann. Weiters befinden sich in der Pyramide die Königinnenkammer und die erste Grabkammer, die Überreste des Totentempels und des Aufweges. Südöstlich des Totentempels findet man die Pyramidenanlagen für die Königinnen Hetepheres I., Meritites I. und Henutsen. Der Taltempel befindet sich unter der modernen Stadt.  Erbaut wurde sie von dem Baumeister Hemiunu
 

Nildelta in der Abenddämmerung

 

Neben der Cheops-Pyramide befinden sich in Gizeh noch die Chephren-, die Mykerinos-Pyramide sowie das Grab der Chentkaus I.

Mit Napoleons Einzug in das Land von 1798 bis 1799 begann die wissenschaftliche Erforschung der Pyramiden und Tempel. Dadurch wurde auch der europäische Stil des Empire beeinflusst. Im Jahr 1979 wurden Pyramiden und Tempel sowie die Sphinx zum Weltkulturerbe der UNESCO ernannt und im Jahr 1984 prägte das Land Ägypten eine 5-Piaster-Münze mit der Darstellung dieser Bauwerke.
 

Nildelta Cheops

 

Port Said – Die Hafenstadt im Nordosten

Port Said zählt rd. 800.000 Einwohner und ist nach der 220 km westlich gelegenen Stadt Alexandria die zweitwichtigste Hafenstadt im Land. Sie begrenzt das Nildelta in nordöstlicher Richtung. Port Said ist der Umschlagplatz für Baumwolle und Reis und weitere wichtige Industriezweige sind die chemische Industrie, die Zigarettenproduktion, die Salzgewinnung sowie der Fischfang. Die Stadt ist aber auch ein wichtiges Seebad und Anlaufpunkt für internationale Kreuzfahrtschiffe.
Gegründet wurde Port Said im Jahr 1859 im Zuge von Kanalbauarbeiten. Benannt wurde sie nach dem Vizekönig Muhammad Said.
 

Nildelta Assuan Staudamm

 

Der Assuan-Staudamm im Nildelta

Der Assuan-Staudamm hat eine große Bedeutung für Ägypten und das Nildelta. In den Jahren zwischen 1805 und 1848 begann unter der Herrschaft von Muhammad Ali Pascha eine Umstellung der Bewässerungsmethoden am Nil. Um von der saisonalen Bewässerung in eigenen Überschwemmungsbassins auf die ganzjährige Kanalbewässerung umzustellen, wurden die Delta Barrages, umgangssprachlich Mohamed-Ali-Brücken genannt, die Assuan-Staumauer, das Asyut-Stauwehr sowie das Zifta-Stauwehr gebaut und somit die Flächen für Landwirtschaft und Bewässerung erheblich vergrößert. Durch diesen Bau gelangten immer weniger Sedimente und Schwebstoffe ins Mittelmeer. Durch den Assuan-Staudamm, der schließlich in den Jahren 1960 – 1971 errichtet wurde, setzten sich die Sedimente in dem aufgestauten Nassersee ab, was zur Folge hatte, dass dem Nildelta selbst keine Sedimente mehr zugeführt werden und es sich nicht mehr weiter ins Meer vorschiebt, sondern von der Brandung abgetragen wird. 
 

Nildelta

 

Klima im Nildelta

Im Nildelta herrscht mediterranes Klima, auch Mittelmeerklima genannt. Es steht für ein Klima, das bei dem es trockene und heiße Sommer sowie milde, regenreiche Winter gibt. Vor allem in den nördlichen und südlichen Subtropen kann man es finden. Das mediterrane Klima zeichnet sich zum einen durch die hohe Zahl an Sonnenstunden, aber auch die hohe Niederschlagsmenge aus, weshalb es auch den Namen Winterregenklima trägt. Die Temperaturen liegen in Alexandria zwischen 30,7° C im August und 18,8° C im Jänner, in Port Said zwischen 30,3° C im August und 17,4° C im Jänner und in Kairo zwischen 34,4° C im Juli und 18,8° C im Jänner. Somit ist das Nildelta eine Region, die nicht nur immer Sommer, sondern auch im Winter wunderbar geeignet für einen Urlaub vielleicht im Rahmen einer Nilkreuzfahrt ist.  

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