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Tauchen lernen in Ägypten



Einfach Tauchen lernen in 4 Schritten

Schnorchelfans aufgepasst – bereit für ein neues Unterwasser-Abenteuer? Unsere Reporterin unter Palmen Dani hat sich dazu entschieden in Sharm el Sheikh nach einem ersten Schnuppertauchgang nun einen Open Water Tauchkurs bei der ETI-Partnertauchschule Aquarius zu besuchen. Im nachfolgenden Bericht hat sie für euch alle nützliche Infos für „Tauch-Neulinge“ zusammengefasst:

Warum eignet sich Ägypten eigentlich so gut zum Tauchen lernen?

Das wissen alle Ägypten-Fans nur zu gut vom Schnorcheln. Denn wohl in keinem anderen Land findet man derartig gute Bedingungen, um die ersten Atemzüge unter Wasser zu machen. Die Wassertemperatur ist ganzjährig angenehm warm und liegt bspw. jetzt im Herbst bei rund 25 bis 27 Grad. Außerdem sind die Sichtverhältnisse ausgezeichnet. Selbstverständlich kann man seinen Tauchschein auch in Österreich machen und seine Fähigkeiten in einem Pool oder an einem Natur-Gewässer überprüfen lassen. In einem trüben See ist das Gefühl allerdings ein ganz anderes als in einem lichtdurchfluteten Hausriff voller bunter Wasserlebewesen. Daher sollte man üben, wo es am schönsten ist – direkt am farbenfrohen Riff im Roten Meer. Ein Großteil der Tauchschulen vor Ort bietet darüber hinaus Kurse auch auf Deutsch an.

Es gibt also genug Gründe, um das Abenteuer Tauchkurs in Ägypten anzupacken. Folgende Dinge sollte man bedenken, bevor man einen Tauchkurs startet:

•    Körperliche Fitness und Gesundheit ist Voraussetzung für eine Tauchlizenz. Am besten lässt man sich schon vor Abflug vom Hausarzt durchchecken.
•    Bevor man sich für einen kosten- und zeitintensiven Kurs entscheidet, macht es Sinn Tauchen in Form von einem Schnuppertauchgang unverbindlich auszuprobieren!
•    Es gibt grundsätzlich weltweit unterschiedliche Lizenzen. Die beiden bekanntesten sind PADI und SSI. Fragt am besten bei der Tauchschule vor Ort nach, welche Kurse angeboten werden – die Unterschiede bei den beiden Anbietern sind jedoch minimal.
•    Als Einsteiger kann man bei PADI bspw. zwischen zwei Kursen wählen: Scuba Diver (Tauchen in max. 12 Meter Tiefe nur in Begleitung von einem Dive Master) oder Open Water Diver (Tauchen in max. 18 Meter Tiefe), wobei die letztere Lizenz jene ist, die am meisten verbreitet ist. Preislich ist zwischen den beiden auch wenig Unterschied, weshalb es sich auszahlt gleich in den Open Water Diver zu investieren.
•    Je nach Übung und Teilnehmer-Anzahl dauert ein Tauchkurs drei bis vier Tage. Man kann den Kurs auch alleine absolvieren, wenn sich keine Gruppe zusammenfindet! Wer nicht so viel Zeit von seinem Urlaub dafür aufbringen möchte, für den gibt es auch die Möglichkeit die Theorie- und Pool-Einheiten vorab in Österreich zu absolvieren und die „Freiwasser“-Übungen und Lizenzierung im Anschluss in Ägypten zu machen. Am besten nimmt man mit einer PADI oder SSI Tauchschule in seiner Umgebung Kontakt auf und klärt die Möglichkeiten für eine optimale Lösung.
•    Bei den Kosten ist es wichtig zu vergleichen. Oftmals wird der Kurs für wenig Geld angeboten, es kommen aber noch Kosten für Lizenzierung, Lernmaterial oder Ausrüstung dazu. Also immer einen Blick darauf werfen, was genau im Angebot enthalten ist. Je nach Ort in Ägypten fallen unterschiedliche Preise an. In Sharm el Sheikh zahlt man bspw. zwischen 350 und 400 Euro für einen Open Water Diver Kurs (inkl. Lernmaterial, Lizenz, Equipment, usw.)

Sind alle Vorbereitungen getroffen und man hat sich für einen PADI Open Water Diver Kurs entschieden, kann die Ausbildung in vier Schritte eingeteilt werden:

Schritt 1: Theorie-Einheiten
Am Beginn des Kurses erhält man ein Lehrbuch von PADI, das die fünf Theorieabschnitte beinhaltet. Für jeden Theoriebereich gibt es erklärende Videos, sowie im Anschluss Kontrollfragen innerhalb eines Buchs, die step-by-step mit dem Tauchlehrer abgearbeitet werden.

Schritt 2: Übungen im Pool
Abseits von den Theorieeinheiten werden Übungen (bspw. Tauchmaske abnehmen/fluten, Atmung kontrollieren, etc.) im Pool der Tauchschule in geringer Tiefe ausprobiert und geübt.

Schritt 3: Übungen und erste „Ausflüge“ am Hausriff in 12m Tiefe
Nachdem die Übungen im Süßwasser-Pool erfolgreich absolviert wurden, wechselt man am zweiten oder dritten Tag ins Salzwasser. Auf rund 5 bis 6 Meter Tiefe werden dabei die Übungen aus dem Pool bei einem Tauchgang am Hausriff wiederholt, bevor es das erste Mal in 12 Meter Tiefe geht.

Schritt 4: Abschlussprüfung und Tauchgänge am Hausriff in 18m Tiefe
Am dritten oder vierten Tag erfolgt eine schriftliche Prüfung mittels Multiple-Choice-Fragebogen, wo das Wissen aus den Theorieeinheiten überprüft wird. Außerdem werden die Übungen erneut im Salzwasser überprüft und es erfolgen die Tauchgänge in der Maximaltiefe von 18 Meter. 


Vorbereitung und erste Tauchgänge am Hausriff

So kompliziert und aufwändig alles klingen mag, ist es in Wahrheit allerdings gar nicht. Die wenigen Tage vergehen wie im Flug und machen noch dazu jede Menge Spaß. Also wer schon länger plant mit dem Tauchen zu beginnen – das Rote Meer bietet euch die perfekten Rahmenbedingungen dafür ;)!

Nach erfolgreichem Kursabschluss war natürlich klar, dass man die gerade gelernten Fähigkeiten abseits vom Hausriff erstmals als lizensierter Taucher testen muss. So ging’s für uns kurz nach Abschluss des Tauchkurses ins bekannteste Naturschutzgebiet in der Nähe von Sharm el Sheikh, nach Ras Mohamed, wo neben Tauchern bei einem Ausflug auch Schnorchler voll auf ihre Kosten kommen, wie Doris bereits getestet hat.


Tauchausflug mit dem Boot nach Ras Mohamed inklusive Dive-Selfie

Sämtliche Infos zu den ETI-Partnertauchschulen inkl. Infos zu den angebotenen Kursen und Kosten in Port Ghalib, Sharm El Sheikh und Hurghada findet ihr hier.